Mariella Vagabundo Photography | Dresdner NeustadtMariella Vagabundo Photography | Dresdner Neustadt
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by Mariella Vagabundo

Wer bin ich und was mache ich hier?

Das sind Fragen, die die Welt bedeuten! Ich weiß, dass ich hier gerade mit meinem Hund Cody in MEINEM Fotostudio sitze und versuche über mein persönliches Leben zu quasseln, obwohl ich eigentlich finde, dass es keinen was angeht. Warum macht die „Alte“ das dann überhaupt? Ich könnte jetzt ehrlich sagen, durch Blogeinträge und Leute, die das lesen, wird meine Seite auf Google höher „gerankt“ – das bedeutet Kundschaft – aber das will ja keiner hören. Darum lieber die zweite Antwort, die ich geben würde: „Weil ich ständig die gleichen Fragen gestellt bekomme, und nicht immer jedem das Gleiche runterbeten möchte.“.

“Nimm’ das Leben nicht zu ernst, denn du kommst da sowieso nicht lebend raus!”

Nun gut. Wer bin ich?

Mein Name ist NICHT Mariella Vagabundo. Klingt schon cool, ich weiß… Aber mein richtiger Name ist Claudia. Viel mehr Claudy. Meine Oma hat mich immer Claudia gerufen, wenn ich was verrissen habe – ihr kennt das!

Warum also „Mariella Vagabundo“?

Ich brauchte damals einen Decknamen, um als Fotografin arbeiten zu können. Es gibt einen speziellen Menschen in dieser Welt, den es nichts angeht, was ich mache. Manche Menschen sind allerdings einfach nicht der Rede Wert.

Das erklärt allerdings nur das „Warum nicht Claudia Hecker Photography?“ (abgesehen davon, dass es einfach sch*** klingen würde!).

Warum „Mariella“ und warum „Vagabundo“?

Das Mariella stammt von einem gleichnamigen Song von Kate Nash. Darin wird ein Mädchen beschrieben, das wie ich in ihrer „Teenie-Zeit“ lebt(e), haust(e) – ein Mädchen, dass essentielle Probleme der Pubertät zu lösen hatte. „Vagabundo“ kommt aus dem Film „Hautnah“, wo Nathalie Portman gerade aus dem Flughafen stolziert und Jude Law verklickert, dass sie eine VAGABUNDIN sei. Und dieser Film ist in meinen „Top Five“ der besten Filme, die ich je gesehen habe (genauso wie High Fidelity 😉 … Und der englische Patient… Und Bridget Jones – aaaaaach… ich bin einfach ein Schnulzen Fan!).

Die Fotografin

Ich habe mir den Namen ausgedacht, während einer Flasche Wein. Ich glaube das war 2008, oder 2009. Meine Güte, was ist das schon wieder lange her!

Wer bin ich sonst noch?

Außer jemand anders, als ich angebe zu sein – eine, die übelst auf Schmuse-Filme steht und ihre Mutter nich, ihren Papi aber umso mehr leiden kann?

Ich bin eine von vielen Dresdner Fotografinnen. Eine, die sich mit 25 Jahren selbstständig gemacht hat.

Ich wusste schon zu Schulzeiten (meine Lehrer wussten es auch), dass ich wohl nie einen „normalen“ Nine-to-Five-Job machen könnte. Ich bin verrückt. Ich fange schon den x-ten Satz in Folge mit „ICH“ an. Ich habe irgendwann mal studiert, fahre gern Rennrad (Schande über den, der mein rot-weißes Hercules aus meinem Keller geklaut hat!!!), singe laut und schief und raste auch mal unkontrolliert aus. Letzteres liegt an einem durchaus großen Temperament was ich mitbringe. Aber das habe ich nun mal. Ich habe gelernt damit umzugehen – andere nicht. Die sind dann aber auch nicht mehr mein Bier 😉 (Nebensatz: Da Menschen dazu neigen alles Mögliche in alles Mögliche herein zu interpretieren, nur soviel: So schlimm bin ich nicht! Ich bin anschmiegsam, wie `ne Katze! Manchmal nur wahrscheinlich zu direkt und ehrlich für diese Welt.)

Im Sommer an der Elbe sitzen – das liebe ich. Leute ohne eigene Meinung hasse ich.

Ich arbeite streng nach dem Motto: “I make people immortel, what is your superpower?”

In meinem Kopf findet 24/7 eine riesen Party statt. Gedanken mache ich mir über alles und das viel. Und ich finde es super, wenn sich das mein Gegenüber auch macht. Ich würde behaupten, dass ich auch nur mit solchen Leuten zu tun haben möchte. Sei es privat oder beruflich. Provinz-Denker können mich gern umgehen. Sollten sie vielleicht auch? Hm…

Das ganze „Fotoding“ mache ich seit 2008. Seitdem versuche ich mir einen Namen zu erarbeiten. Seitdem vergrößere ich stetig meinen Auftraggeberkreis. Schlussendlich war das auch der Grund, warum ich mich in die Selbstständigkeit getraut habe. Es gab viele positive Feedbacks. Auch Negative. Die muss es geben! Denn eigentlich lernt man nur aus Dingen, die man schlecht macht!

Teilweise ist sie schon beantwortet aber die Frage „Was mache ich hier?“ hat noch Enthüllungs-Potential.

Ich fotografiere. Wow! Von jung bis alt so ziemlich alles. Außer Akt und Passfotos 😀 (das muss einfach nochmal angebracht werden, sonst kommt morgen gleich wieder einer ins Studio gerannt und will biometrisch ausgelichtet werden… Igitt! Igitt! – Nein, dass mache ich einfach nicht! – Ach und die, die sich fragen „Warum kein Akt?“ – Ich finde wir Frauen können in geilen Dessous so viel schöner aussehen, als „naggsch“ – mag meine persönliche Meinung sein… Allerdings ist ja auch GENAU DIE hier gerade gefragt).

Ich plane und setze individuell geplante Fotoshootings um. Man kommt zu mir, um keinen 0815 Mist, wie vom 90er Jahre Fotografen, mit nach Hause nehmen zu MÜSSEN. Außerdem nehme ich mir Zeit, um euch mit unvergesslichen Aufnahmen beschenken zu können. Ihr seid für mich keine Kunden sondern Auftraggeber, die meine Arbeit zu schätzen wissen.

Was ist in und um Dresden mein Alleinstellungsmerkmal? Irgendwas muss ich mir ja dabei gedacht haben einen Laden zu eröffnen…

Die Fotografien, die ich abliefere sind ganz besonders. Einzigartig. Einmalig. Mit ganzen Herzen bin ich bei der Arbeit, denn ich liebe sie! Niemals könnte ich mir vorstellen was anderes zu machen. Es war mein Kindheitstraum, den ich mir verwirklicht habe. Immer wieder höre ich von meinen Auftraggebern, dass sie genau das spüren. Und das sollen sie auch.

Nie gebe ich auf nach den Sternen zu greifen. Ich besitze Ehrgeiz. Ich habe große Ziele. Sehr Große! Und ich bin der festen Überzeugung, dass ich die auch erreichen werde… Völlig egal was mir andere für Steine in den Weg legen oder mich entmutigen wollen…

“Mehr Geld, Mehr Probleme, MEHR FEINDE!” – Genetikk

Kommende Blogs werden Themen behandeln, die sonst von Fotografen gern unter den Tisch geschmissen werden. Themen die jeder kennt, sich aber keiner traut aufzugreifen. Zum Beispiel: Wieso werden Bilder mit „Ober-Affen-Turbo-Titten-Geil“ bezeichnet, wenn sie schlicht und ergreifend schlecht sind?! Wieso kann in dem Job kaum einer mit Kritik umgehen? Wieso auch manchmal nicht mal ich?

Was sind das alles für Fragen… Nicht das mir das ganze „Bloggeschreibe“ doch noch mal Spaß macht 😉

Mariella
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1 Comment

  • Knut Hackbarth
    10:02 PM - 16 März, 2016

    Sehr schöner Text. Direkt und ehrlich, so dass man als interessierter Leser gleich einen Eindruck bekommt, von wem man sich belichten lässt. Und dazu noch ein Positiver – damit kann man sich gleich lockerer vor der Linse geben. Anschmiegsame Katzen mit Party im Kopf können einfach nur sympathisch sein. Verständlich, dass da bei biometrischen Ablichtungen die Krallen ausfahren. Wer sich die schönen Bilder ansieht, dem wird sofort klar, dass hier Besonderes festgehalten und ansehnlich dargestellt wird. Hut ab.

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